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Phaidras Liebe

Aktualisiert: 2. Juli 2019

von Sarah Kane / fiktive Arbeit im Rahmen des Bühnen- und Kostümbildstudiums / Kunsthochschule Weißensee / Abschlussarbeit

Modellfoto: Freya Elisabeth Partscht


Hippolythos, der Sohn des Königs Theseus, ist ein passiv-aggressiver, mittelalter Mann, der nur auf sein Prinz-Sein reduziert und als Mensch nicht ernst genommen wird. Nur seine Schwester Strophe ist um ihn besorgt. Phaidra, seine jüngere Stiefmutter, ist verliebt in ihn. Hippolythos hat resigniert jemals gesehen zu werden, er gibt sich gelangweilt und wie ein bockiges Kind. Er rebelliert gegen seinen Vater und dessen Machtsystem. Die Gewalt in Kanes Stück reduziert sich in meinem Konzept auf die Gewalt innerhalb der Familie, während der Geburtstagsfeier für den Prinzen. Alles spielt im großen Thronsaal der, weiß und schallgeschützt, aussieht wie eine Gummizelle. Die Brutalität, die Hippolythos anderen antut und ihm widerfährt, ist für alle sichtbar, lässt ihn aber kalt und teilnahmslos. Zum Ende der blutigen Feier kommt die Putzfrau auf die Bühne und beseitigt alle Überreste.


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